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Fritz-Reuter -
plattdeutsch und widerborstig

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Fritz Reuter (bitte nicht verwechseln mit Otto-Reutter, das ist der mit den netten Couplets, die z.B. von Walther Plathe und früher von Peter Frankenfeld so treffend vorgetragen wurden) war ein für damalige Verhältnisse ausgesprochen widerborstiger Mecklenburger Dickschädel. Und am Ende dickschädeliger, als die "Obrigkeit". Viele kennen Texte von ihm, ohne zu wissen, dass sie von Fritz Reuter sind.

fritz-Reuter-Museum Stavenhagen

Friedrich (Fritz) Reuter - einer der bedeutendsten niederdeutschen Schrifsteller - wurde am 7.November 1810 in Stavenhagen in Mecklenburg geboren.
Das besondere bei ihm war, daß er mit der "Sprache des ungebildeten Volkes", dem Plattdeutschen, seinen Erfolg hatte - obwohl doch gerade dieses "ungebildete Volk" damals oft weder lesen noch schreiben konnte.

Reuters Werke sind von feinsinnigem Humor und zahlreichen satirischen Anspielungen geprägt. Er zeigt sich in seinen Geschichten als ein Autor, der dem Volk "aufs Maul zu schauen versteht". Dabei bringt er immer wieder soziale Problematiken ins Spiel und versteht es geschickt, die Möglichkeiten der niederdeutschen Sprache auszunutzen, um versteckte Spitzen gegen die herrschende Aristokratie und die Obrigkeit an der Zensur vorbei anzubringen.

Reuter war zu seiner Zeit der meistgelesene Autor, obwohl er eine Übersetzung seiner Werke ins Hochdeutsche nicht zuliess und damit auch dem "hochdeutschen" Leser lange Zeit unbekannt blieb. Eine gewisse wirtschaftliche Sicherheit kam für ihn deshalb auch erst mit über 40 Jahren. Etwa 10 Jahre später erreichte Reuter seinen künstlerischen Höhepunkt mit dem dreiteiligen Roman "Ut mine Stromtid" (1864).
Erst 64-jährig stirbt Fritz Reuter am 12.Juli 1874 in Eisenach (Thüringen)

Das Fritz-Reuter-Museum in Stavenhagen nördlich von Waren/ Müritz dokumentiert anschaulich und eindringlich die Höhen und Tiefen im Leben und Schaffen des großen Mecklenburgers. Handschriften, Gemälde von Reuters Hand, Zeitdokumente und Gegenstände aus Reuters Besitz sind in einer modernen literarischen Ausstellung - sie wurde im Jahr 2001 völlig erneuert - zu betrachten.


Fritz-Reuter-Literaturmuseum
Markt 1
17153 Stavenhagen
Telefon: 039954 - 21072 - Fax: 039954 - 279834

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 9.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 bis 20.00 Uhr
Wochenenden und Feiertage: 10.00 bis 17.00 Uhr
(letzter Einlass: 16.45 Uhr bzw. 19.00 Uhr)

Führungen in Deutsch, Plattdeutsch oder Englisch möglich (ab 5 Personen), täglich um 14.00Uhr
Andere Führungs- und Öffnungszeiten bedürfen der Vereinbarung


Eintrittspreise:
Einzelkarte 4 €
Einzelkarte für Schwerbehinderte mit Begleitperson 3 €
Einzelkarte für Kinder 1 €
Gruppen von mindestens 20 Personen (gegen Quittung) 3,50 €; ab 30 Personen 2,50 €


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