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In Gevezin, wenige Kilometer westlich von Neubrandenburg, gibt es seit 2001 ein ziemlich wenig bekanntes "Indianermuseum". In einem alten Guthaus befindet sich die weltgrösste (!) private Ausstellung der nordamerikanischen Indianerethnographie.
Mit dem Aufbau dieses Museums erfüllte sich ein Lebenstraum des Richter i. R. Karl-Heinrich Gehricke, dessen Wunsch es seit langem war, das Interesse an der indianischen Entwicklungsgeschichte sowie Verständnis für die Lebensweise und Anschauungen dieser geschundenen Völker zu wecken. Sicherlich interessiert sich nicht jeder für Indianer, wir halten dieses aussergewönliche Museum aber für unbedingt beachtenswert: Die Fülle der
ausgestellten Exponate ist beeindruckend und die Darstellung ist sehr
gut und aufwendig. Im wesentlichen handelt es sich aber um eine Art "Raritäten-Kabinett",
weniger um ein Museum mit wissenschaftlichem Anspruch (obwohl Wissenschaftler
hier zweifellos eine gewaltige Menge Forschungsmaterial finden). Prachtvolle Kleidung, Darstellungen der Sitten und Gebräuche, der Vernichtungskrieg durch den "Weissen Mann" - alles, was irgendwie mit den nordamerikanischen Indianern zu tun hat und auf zahllosen Reisen gesammelt werden konnte ist hier ausgestellt. Zwei Stunden kann man sich hier problemlos aufhalten, wer etwas tiefer gehen will, der wird auch mit einem Nachmittag nicht auskommen!
Indianermuseum
Gevezin Öffnungszeiten: Egal, ob Sie von Neubrandenburg, Stavenhagen oder Penzlin bzw. Waren/ Müritz kommen: Sie folgen der Ausschilderung Lapitz. Das Indianermuseum ist im ehem. Gutshaus untergebracht.
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An dieser nicht-komerziellen
WebSite wird noch gearbeitet, letztes UpDate war am 16.09.2006 |
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